Zwischen Hafenmoscheen und Oasenstädten: Die Geschichte des Islam in China
Die Geschichte des Islam in China begann nicht an einem einzigen Ort, sondern entwickelte sich über verschiedene Handelswege, Hafenstädte, Karawanenrouten und Oasenregionen. Seit der Tang-Zeit gelangten arabische und persische Kaufleute, Diplomaten und Gelehrte nach China. Unter den Song wurden ausländische Handelsgemeinschaften zunehmend dauerhaft ansässig, während die Yuan-Zeit durch mongolische Umsiedlungen viele Menschen aus Zentral- und Westasien ins Reich brachte. Aus diesen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen entwickelten sich unter Ming und Qing vielfältige muslimische Gemeinschaften, darunter insbesondere die chinesischsprachigen Hui. Zugleich verlief die Islamisierung der turksprachigen Oasenbevölkerungen in Xinjiang deutlich später und auf eigene Weise.
Der Podcast zeigt, dass Hui, Uiguren, Kasachen und...